Frische Impulse für Ihre Beziehung!

Als Systemischer Therapeut (SG zertifiziert) begleite ich Sie mit Paarberatung und Beziehungscoaching durch herausfordernde Zeiten. Gemeinsam entdecken wir, was Sie jeweils für sich brauchen und wie Sie gut für einander sorgen können. Wir schauen dafür auf Ihre Belastungen, vor allem aber auf Ihre Stärken, aus denen Sie schöpfen können. Daraus entwickeln wir eine Strategie, die Sie weiterbringt.
Mit mir können Sie auf neutralem Boden daran arbeiten, eine neue Gesprächskultur zu etablieren und Ihre Beziehungsprobleme zu lösen.


Ein lächelnder Mann mit Brille und dunkelgrauem Hemd steht mit verschränkten Armen vor weißem Hintergrund.

Kommt Ihnen das

bekannt vor?

Der Stress hat Sie voll im Griff
Ein Schicksalsschlag oder eine Erkrankung belastet Ihre Beziehung
Sie haben unterschiedliche Vorstellungen von der Beziehung
Ihre Streits eskalieren oft und Sie wissen nicht weiter
Ein Vertrauensbruch wirft Sie aus der Bahn

7 Tipps für eine gelingende Kommunikation in Ihrer Beziehung

Zu Ihren Zielen begleite ich Sie!

Als Systemischer Therapeut (SG zertifiziert) und Diplomsozialpädagoge kenne ich mich mit den Herausforderungen und Chancen im Beziehungsleben von Paaren und Mehrpersonenkonstellationen aus. Schwerpunktmäßig setze ich in der Paarberatung, im Beziehungscoaching und in der Einzelberatung auf Ihre Ressourcen sowie auf bewährte Strategien, die befriedigende Beziehungen begünstigen.
Lösungsorientierung bedeutet für mich: Wir schauen gemeinsam, was Sie im Hier und Jetzt brauchen und welche konkreten Schritte nötig sind, damit Ihr Leben leichter wird.
Dabei berücksichtige ich auch den gesellschaftlichen Rahmen. Ich berate alle Menschen unabhängig davon, ob Sie sich als LSBTIQA+, heterosexuell oder cis-geschlechtlich definieren, ob Sie monogam oder konsensuell nicht-monogam leben.
Besonders sensibilisiert bin ich für die Auswirkungen von Long-Covid und anderen postviralen Erkrankungen auf (Paar-)Beziehungen. Ich bin Angehöriger und wir haben als Paar und Familie gute Lösungen gefunden. Bei Paaren, die unter Long-Covid oder ME/CFS leiden, kann ich Termine bedarfsgerecht gestalten – so kann beispielsweise die Dauer flexibel an die aktuelle Verfassung der erkrankten Person angepasst werden. Außerdem biete ich bei Bedarf einen Solidaritätstarif für betroffene Paare an, da Long-Covid oft zu Berufsunfähigkeit führt und häufig Behandlungen nicht von den Krankenkassen übernommen werden.
Ich versuche für Diskriminierungserfahrungen sensibel zu sein und einen sicheren Raum für Ihre persönliche Entwicklung zu schaffen.
Um eine hohe Qualität in meiner Arbeit sicherzustellen, bilde ich mich regelmäßig fort und nehme an Supervision und Intervision teil.
Paarberatung
Online 90 Minuten
für Paare
165€
165€
Beziehungscoaching
Online 90 Minuten
für Familien, Freund*innen, Mehrpersonenkonstellationen etc.
165€
165€
Einzelberatung
Online 60 Minuten
100€
100€
Feedback
Fabienne S.
Herr Zimmermann hat es durch seine wertschätzende und empathische Art geschafft, das Verständnis zwischen mir und meinem Partner auf eine neue Ebene zu lenken. Er konnte Knoten lösen, die im verborgenen Lagen und auch in emotionalen Momenten hilfreiche Impulse setzen und Situationen halten. Ich danke ihm von Herzen für die wertvollen Sitzungen und gehe gestärkt in einen neuen Lebensabschnitt.
Lars
Herr Zimmermann hat uns wunderbar und intensiv über viele Monate im Rahmen einer Paartherapie begleitet. Ich hatte von Anfang an das Gefühl einen sicheren und unparteiischen Raum gefunden zu haben, in dem ich mich öffnen kann und in dem ich ebenso berücksichtigt werde als auch vorankomme. Unsere Probleme und unsere Beziehungsdynamik, wurden punktgenau und fachlich kompetent herausgearbeitet. Gleichzeitig hatte ich immer das Gefühl, dass wir und unser Erfolg Herrn Zimmermann ehrlich am Herzen liegen. Ich werde ihn jederzeit und uneingeschränkt weiterempfehlen.
Jakob
Die Gespräche mit Herrn Zimmermann haben mir sehr geholfen, Züge meiner Persönlichkeit und meines Charakters besser zu verstehen und annehmen zu können. Dank der Gespräche mit Herrn Zimmermann ist mir klarer geworden, warum ich mich in bestimmten Lebenssituationen (v.a. in Bezug auf die Suche nach und Leben in einer Partnerschaft) so fühle, wie ich mich fühle - und was mir helfen kann, mit diesen Emotionen umzugehen.
B. R.
Gleich bei der ersten Therapiesitzung haben wir uns sofort wohlgefühlt. Herr Zimmermann besitzt eine große Empathie. Bei den oftmals doch sehr emotionalen Gesprächen, agierte Herr Zimmermann zielführend und zukunftsorientiert. Es ist ihm gelungen, eine Gesprächsatmosphäre herzustellen, die es uns ermöglicht hat, wieder aufeinander zuzugehen. Wir sehen zuversichtlich in die Zukunft, danken Herrn Zimmermann herzlich und können ihn sehr empfehlen.

So arbeiten Wir zusammen

Ein Mann markiert ein Datum in einem großen Kalender.

Schritt 1

Termin vereinbaren

Vereinbaren Sie jetzt ein kostenloses halbstündiges Erstgespräch.
Ein Mann und eine Frau sitzen auf einem Sofa, trinken Tee und unterhalten sich.

Schritt 2

Erstgespräch

Bei einem unverbindlichen Video-Call oder Telefongespräch lernen wir uns kennen, klären Ihr Anliegen und Sie entscheiden, ob Sie eine Paarberatung oder ein Beziehungscoaching bei mir beginnen möchten.
Zwei Personen gießen und pflegen eine Pflanze mit Glühbirnen statt Blüten, die neue Ideen symbolisiert.

Schritt 3

Der Weg zu Ihren Zielen

Wir vereinbaren Termine für eine Online- Paarberatung oder ein Online- Beziehungscoaching. Beides umfasst je nach Anliegen ein oder mehrere Termine. Wir schauen gemeinsam, welche Anliegen Sie bearbeiten möchten und ich mache Ihnen Angebote, die Sie Ihren Zielen näher bringen. Wenn wir einen passenden Weg gefunden haben, verfolgen wir diesen gemeinsam, bis Sie meine Begleitung nicht mehr benötigen.

Andreas Zimmermann

Ich bin systemischer Paar- und Familientherapeut (SG zertifiziert) sowie Diplomsozialpädagoge.
Ich komme aus dem sonnigen Freiburg, habe zuletzt in Berlin gelebt und gearbeitet und bin jetzt in Valencia gelandet. Mein Schwerpunkt liegt in der Online- Paarberatung und im Beziehungscoaching. Besonders am Herzen liegt mir die Beratung von Paaren mit Long-Covid & ME/CFS, da ich selbst Angehöriger bin. Ich arbeite seit mehr als fünfzehn Jahren mit unterschiedlichen Zielgruppen. Dabei berate ich Menschen in Krisensituationen und in entscheidenden Lebensphasen, Menschen mit und ohne Psychiatrieerfahrung, Menschen mit Sucht- und Abhängigkeitsproblemen und Angehörige. 2018 habe ich mich als Familien- und Paartherapeut in Berlin Wedding selbständig gemacht. Für die vielen wertvollen Begegnungen mit Paaren und Familien bin ich sehr dankbar. Meine vielfältigen Erfahrungen im sozialen Feld sowie meine umfassende Ausbildung setze ich ein, um Sie in Ihren Beziehungen zu stärken. Dies mache ich nun Online.
Berufserfahrung
seit 2018 selbständiger Systemischer Berater und Therapeut (SG)
seit 2022 Qualifizierte Assistenz mit Menschen mit psychischen Problemen
2013 - 2022 Sozialarbeiter & Berater in einer Psychosozialen Kontakt- und Beratungstelle in Berlin-Mitte
2010 bis 2012 Sozialarbeiter im Betreuten Wohnen für Alkoholabhängige in Berlin-Kreuzberg
Ausbildung
2015 bis 2018 Weiterbildung Systemische Therapie am Berliner Institut für Familientherapie, Systemische Therapie, Supervision und Coaching, Beratung und Fortbildung (BIF e.V.)
2011 bis 2012 Weiterbildung Psychosoziale Beratung/Counseling an der Alice-Salomon-Hochschule Berlin
2005 bis 2010 Diplomstudium Soziale Arbeit an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Kiel (FH Kiel)
Mann mit Brille in dunklem Hemd und Hose, die Hände in den Taschen.
a-z@mailbox.org
+4915901500311

Long-Covid in der Partnerschaft:

Wenn die Liebe auf die Probe gestellt wird

Plötzlich ist alles anders
Stell dir vor, ihr habt Pläne für das Wochenende: Ein Ausflug, ein gemeinsames Essen, vielleicht ins Kino gehen. Doch am Samstag kann dein*e Partner*in das Bett nicht verlassen. Die Erschöpfung ist so groß, dass selbst Zähneputzen zu viel ist. Oder du als Betroffene*r liegst im Bett, fühlst dich schuldig, weil dein*e Partner*in wieder alles im Haushalt allein übernimmt. So sieht der Alltag für viele Paare aus, die von postviralen Erkrankungen wie Long-Covid bzw. ME/CFS betroffen sind. ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue Syndrom) wird häufig durch virale Infektionen wie Covid 19 ausgelöst (mehr zu ME/CFS siehe www.mecfs.de). Die Erkrankung kommt nicht allein. Sie bringt Veränderungen mit, die alles auf den Kopf stellen. Diese betreffen eure Beziehung, eure Zukunft, eurer ganzes Leben. Doch es gibt Wege, gemeinsam durch diese schwere Zeit zu gehen.
Wenn Rollen sich verschieben
Vielleicht hat dein*e Partner*in früher oft für euch gekocht und sich auch sonst um vieles gekümmert. Oder du warst es. Jetzt liegt eine*r von euch die meiste Zeit im Bett oder ist sehr stark eingeschränkt. Der*die andere macht fast alles - von einem Tag auf den anderen: Haushalt, Einkaufen, Geld verdienen, sich um die Kinder kümmern. Vielleicht kommt noch die Pflege der erkrankten Person dazu. Das bedeutet häufig, dass auch die gesunde Beziehungsperson eine Last trägt, die fast zu schwer ist. Sie ist erschöpft, überfordert, manchmal am Limit. Die erkrankte Person fühlt häufig Scham und Schuld. „Ich bin eine Last“, denkt sie vielleicht. Beide leiden auf unterschiedliche Weise. Diese Verschiebung kann auch das Machtgefüge in der Beziehung verändern. Die erkrankte Beziehungsperson wird abhängig. Die gesunde Person hat plötzlich riesige Verantwortung. Das kann zu Spannungen führen, auch wenn niemand etwas dafür kann.
Wenn Pläne platzen
Ihr hattet vielleicht Träume: Ein Kind bekommen, beruflich durchstarten, Reisen, ein gemeinsames Hobby. Long-Covid zwingt euch, eure Pläne neu zu denken. Manche müssen aufgegeben werden, das tut weh. Die Trauer um den Abschied vom gewohnten Alltag, von Lebensträumen und Zukunftsplänen ist berechtigt und braucht Raum.
Die Unberechenbarkeit des Alltags
Bei Long-Covid gibt es ein Hauptsymptom, das besonders schwer ist: die Post- Exertionelle Malaise, kurz PEM. Das bedeutet, nach kleinster Anstrengung wird alles schlimmer. Ein Gespräch, ein Spaziergang, manchmal reicht schon Duschen und der Körper bricht zusammen. Der „Crash“ kommt oft erst Stunden oder Tage später. Für euch als Paar kann das bedeuten, dass ihr nichts wirklich planen könnt. Der Montag ist gut, der Dienstag eine Katastrophe. Ihr müsst ständig umplanen, absagen, improvisieren - das kann für euch beide frustrierend sein. Die gesunde Beziehungsperson denkt vielleicht: „Warum immer ich? Warum lässt er*sie mich hängen?“ Die erkrankte Beziehungsperson spürt den Druck: „Ich muss funktionieren. Ich enttäusche wieder alle". Dieser Kreislauf verstärkt den Stress und damit die Symptome.
Wenn Worte fehlen
Viele Menschen mit Long-Covid haben „Brain Fog“. Sie können sich schwer konzentrieren. Sie finden Worte nicht. Gespräche überfordern sie. Sie reagieren langsam. Für dich als Partner*in kann das hart sein. Du redest, aber es kommt nicht an. Du möchtest dich austauschen, aber dein*e Partner*in kann nicht folgen. Das kann sich anfühlen wie Desinteresse, dabei ist es die Erkrankung. Diese Kommunikationsprobleme machen die Beziehung einsamer, ihr könnt euren Alltag nicht mehr teilen wie früher. Das gemeinsame Nachdenken, das gemeinsame Lachen, all das wird schwerer.
Was du tun kannst - Tipps für den Alltag
Wenn du die erkrankte Beziehungsperson bist
• Erkenne deine Grenzen an: Du hast Long-Covid. Das ist keine Schwäche. Pacing, also deine Kraft gut einteilen, ist keine Faulheit. Es ist Behandlung. • Teile deine Gefühle mit: Sag deiner Beziehungsperson, wie es dir geht. Auch wenn du Angst hast, eine Last zu sein. Dein*e Partner*in kann nicht wissen, was in dir vorgeht, wenn du schweigst. • Zeige Dankbarkeit: Dein*e Partner*in tut so viel für dich. Ein einfaches „Danke“ kann helfen. Es zeigt: „Ich sehe, was du tust und ich schätze es“. Das kann für deine*n Partner*in der Unterschied zwischen Erschöpfung und Kraft sein. • Ermutige deine*n Partner*in, eigene Wege zu gehen: Dein*e Partner*in braucht Auszeiten: Freund*innen treffen, Hobbys, Zeit für sich. Das ist notwendig. Versuche, dich mitzufreuen, wenn dein*e Partner*in etwas Schönes erlebt, auch wenn du nicht dabei sein kannst. • Hole dir Hilfe von außen: Selbsthilfegruppen, Beratung, Therapie können für deine*n Partner*in und dich eine wichtige Unterstützung bieten. Dort kannst du Menschen treffen, die verstehen, was du durchmachst.
Wenn du die gesunde Beziehungsperson bist
• Schütze deine*n Partner*in: In sozialen Situationen fällt es schwer, Grenzen zu setzen. Hilf deiner Beziehungsperson dabei. Erkläre anderen die Situation. Halte ihm*ihr den Rücken frei. • Achte auf das Timing: Manchmal gibt es gute Tage. Nutze sie für wichtige Gespräche oder Entscheidungen. An schlechten Tagen ist Ruhe das Wichtigste. • Kümmere dich um dich selbst: Das ist nicht egoistisch. Das ist extrem wichtig. Du kannst nur für deine*n Partner*in da sein, wenn es dir selbst gut geht. Suche dir Unterstützung: Freund*innen, Selbsthilfegruppen, Therapie. Mache Dinge, die dir gut tun ohne schlechtes Gewissen. • Setze realistische Erwartungen: Long-Covid ist eine organische Krankheit. Dein*e Partner*in kann sich nicht „einfach zusammenreißen“. Das würde alles schlimmer machen. Akzeptiere die neue Realität, so schwer das ist. • Lerne über die Krankheit: Je mehr du über Long-Covid weißt, desto besser kannst du verstehen, was mit deiner Beziehungsperson passiert. Das reduziert Missverständnisse und gibt euch Sicherheit. • Sprich über deine eigenen Gefühle: Auch du darfst frustriert und traurig sein. Und auch du darfst wütend sein. Diese Gefühle sind normal. Verschließe sie nicht. Aber richte sie nicht gegen deine*n Partner*in – die Erkrankung ist ein ungebetener Gast, nicht dein*e Partner*in.
Wenn ihr beide erkrankt seid
Wenn beide Partner*innen Betroffen sind oder zwei Familienangehörige, ist zwar das Verständnis für das Leid des*der Andere*n unmittelbarer gegeben, gleichzeitig ist der Unterstützungsbedarf um ein vielfaches höher. Holt euch so viel Unterstützung wie möglich.
Das Problem der Psychologisierung
Long-Covid geht oft einher mit Angst und Depression. Das liegt nicht daran, dass die Betroffenen „sich zu viel reinsteigern“. Es liegt meistens an der Krankheit selbst: Am veränderten Immunsystem, an Entzündungen im Körper, am dauerhaften Stress, an kontinuierlichen Schmerzen, an der erzwungenen sozialen Isolation, am Verlust des gewohnten Lebens. Trotzdem erleben viele Betroffene, dass ihre Krankheit psychologisiert wird. Fachkräfte, die sich mit Long-Covid nicht auskennen sagen: „Das ist psychisch“. Freunde sagen: „Du musst positiv denken“. Das ist nicht nur falsch, es ist auch gefährlich. Denn Long-Covid und ähnliche postvirale Erkrankungen sind organische Erkrankungen. Sie brauchen eine andere Behandlung als rein psychische Probleme. Falsche Therapien, zum Beispiel zu viel Bewegung, können die Symptome verschlimmern - auch dauerhaft. Als Paar könnt ihr euch gegenseitig stärken:
  • Lernt gemeinsam über die Krankheit
  • Steht füreinander ein, wenn andere die Krankheit nicht ernst nehmen
  • Sucht euch Ärzte die Long-Covid verstehen
Sprecht offen über mentale Belastungen und holt auch bei Bedarf auch psychotherapeutische Hilfe. Verwechselt dabei eure psychische Belastung nicht mit der Ursache der Erkrankung. Mir gefallen die Bilder von Samira Peseschkian. Sie versteht die chronische Erkrankung als „ungebetenen Gast“. Denkt daran, dass ihr euch nicht selbst bekämpft, sondern dass ihr einen guten Umgang mit diesem speziellen Besuch findet.

Wenn ihr nicht weiterkommt: Paarberatung

Eine gute Beziehung ist ein Schutzfaktor, sie kann heilen, Kraft geben, Hoffnung schenken. Aber manchmal braucht auch die beste Beziehung Hilfe. Paarberatung bei Long-Covid ist anders als normale Paarberatung. Sie muss auf die Erkrankung Rücksicht nehmen, d.h.:
  • Termine finden online statt, wenn nötig
  • Der kranke Partner kann liegen während des Gesprächs
  • Die Dauer ist flexibel je nachdem, wie es gerade geht
  • Kurzfristig absagen ist okay
  • Einzeltermine sind möglich, damit beide Partner*innen Raum haben
  • Der*die Therapeut*in achtet mit auf Pacing niemand wird überfordert
In meiner Paarberatung könnt ihr lernen:
  • Wie ihr mit der Unsicherheit umgeht
  • Wie ihr Rollen neu verteilt, ohne euch zu verlieren
  • Wie ihr trotz Einschränkungen Nähe findet
  • Wie ihr wieder als Team funktioniert
Eine Botschaft zum Schluss: Es gibt Hoffnung Long-Covid ist hart, besonders für die erkrankte Person. Aber auch für die gesunde Person und für eure Beziehung. Aber viele Paare schaffen es, sie wachsen sogar daran. Sie lernen, was wirklich wichtig ist. Sie lernen, füreinander da zu sein – auf neue Weise. Sie lernen, dass Liebe nicht bedeutet, alles gemeinsam zu machen. Sondern einander zu halten, auch wenn nichts mehr so ist wie früher. Eure Beziehung hat eine Chance. Auch mit Long-Covid. Wenn ihr beide bereit seid, ehrlich und geduldig zu sein , Hilfe anzunehmen und neue Wege zu gehen. Durch meine Erfahrungen als Angehöriger bin ich für die Auswirkungen von Long-Covid sensibilisiert. Als Paarberater begleite ich euch durch diese schwere Zeit. Ich biete flexible Termine, die sich an eure Bedürfnisse anpassen. Ich verstehe, was eine postvirale Erkrankung bedeuten kann – für beide Partner*innen. Gemeinsam finden wir Wege, damit eure Beziehung nicht nur überlebt, sondern gestärkt daraus hervorgeht.

7 Tipps für eine gelingende Kommunikation in Ihrer Beziehung

Ihre Zufriedenheit als Paar hängt maßgeblich davon ab, wie gut Sie miteinander in Kontakt sind. Gerade in herausfordernden Zeiten können eingefahrene Annahmen über Ihre*n Partner*in, das Zuhören und Verstehen erschweren.
Mit diesen Tipps können Sie schwierige Situationen besser bewältigen und Ihre Beziehung stärken:

1
Suchen Sie nach Kompromissen
Es gibt selten den einen „richtigen“ Weg. Statt auf Konfrontation zu setzen, finden Sie eine Lösung, mit der Sie beide gut leben können. Kooperation stärkt Ihre Beziehung.
2
Nehmen Sie Positives in den Blick
Selbst in schwierigen Momenten gibt es meist etwas Positives zu entdecken. Bevor Sie Kritik äußern: Schenken Sie Ihrer*m Partner*in Anerkennung.
3
Bleiben Sie konkret
Sätze wie „Du machst immer…“ oder „Nie tust du…“ führen oft zu Abwehrreaktionen. Bleiben Sie stattdessen bei konkreten Situationen und sprechen Sie über Ihre Wahrnehmungen.
4
Unterbrechen Sie die Eskalationsspirale
Wird ein Streit zu hitzig, kann eine Pause helfen. Vereinbaren Sie, das Gespräch später fortzusetzen, wenn Sie beide ruhiger sind. In einer hoch emotionalen Situation lassen sich keine Konflikte klären. Legen Sie ein Stoppsignal fest, dass Sie setzen können, wenn es Ihnen zu viel wird oder das Gespräch zu eskalieren droht.
5
Erkennen Sie Ihre Trigger und teilen Sie diese mit
Trigger sind dauerhaft verletzliche Schwachstellen, die meistens schon da waren, bevor Sie sich kennenlernten. Einen Trigger erkennen Sie, wenn ein Streit durch verletzende Erfahrungen in der Vergangenheit, eskaliert ist. Wenn Sie merken, dass ein solcher Trigger eine Rolle in Ihrem Leben spielt, erzählen Sie Ihrer*m Partner*in, was Ihnen in der Vergangenheit passiert ist. So kann er oder sie Ihre besondere Empfindlichkeit verstehen und weiß, warum etwas für Sie ein Trigger ist.
6
Verzeihen Sie
Fehler und Missverständnisse gehören zu jeder Beziehung dazu. Seien Sie bereit, zu vergeben und weiterzumachen. Dazu gehört auch, zu akzeptieren, dass Ihr*e Partner*in sich möglicherweise an vergangene Situationen anders erinnert als Sie.
7
Nehmen Sie sich Zeit für Paargespräche
Besonders in stressigen Phasen ist es essenziell, sich bewusst Zeit für Gespräche zu nehmen. Tauschen Sie sich über Ihre Bedürfnisse, Gefühle und Ihren Alltag aus. Am besten tun Sie dies regelmäßig, etwa einmal pro Woche. Ob bei einem Spaziergang, in einem Café, zu Hause am Küchentisch oder per Video-Call, wenn Sie in einer Fernbeziehung leben.

Bereit für Ihre Veränderung?

Zu wissen, dass Veränderung möglich ist und der Wunsch, Veränderungen vorzunehmen, dies sind zwei große erste Schritte. (Virginia Satir)

Kommen Sie mit mir ins Gespräch.


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